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ANSYS CFX
bietet sowohl transiente als auch stationäre Modelle zur Simulation von Rotor-Stator Wechselwirkungen.
Bei der transienten Simulation werden die tatsächlichen zeitabhängigen Wechselwirkungen zwischen den stehenden und rotierenden
Komponenten modelliert. In jedem Zeitschritt werden die rotierenden Komponenten entsprechend ihrer jeweiligen Drehzahl weiterbewegt.
Für die transiente Simulation steht eine sehr genaue zeitliche Diskretisierung zweiter Ordnung zur Verfügung.
Neben dem transienten Modell bietet
ANSYS CFX
zwei außerordentlich effiziente stationäre Modelle zur Simulation von Rotor-Stator Wechselwirkungen. Bei dem "Multiple Frame of Reference"
Modell (MFR) werden die verschiedenen Komponenten in ihrem jeweiligen Referenzsystem betrachtet, so dass die Strömung in den einzelnen
Komponenten als stationär angesehen werden kann. Die Referenzsysteme werden dann über das "Stage" oder das "Frozen Rotor" Interface
miteinander gekoppelt:
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Beim Stage Interface werden alle Flüsse und Variablen in Umfangsrichtung gemittelt, während die radiale Verteilung erhalten bleibt. Typische
Anwendungsgebiete des Stage Interfaces sind Rotor-Stator Wechselwirkungen zwischen den Stufen einer Turbomaschine.
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Die Frozen Rotor Methode ist ebenfalls ein stationäres Modell. Im Gegensatz zum Stage Interface findet hier aber keine Umfangsmittelung der
Strömungsgrößen statt, sondern nur ein Wechsel in das jeweilige Bezugssystem. Das Frozen Rotor Interface kommt dann zum Einsatz, wenn die
Variation der Strömung in Umfangsrichtung sehr stark ist. Beispiele dafür sind Rührkessel mit Strombrechern oder Wechselwirkungen zwischen
Laufrad und Spirale.
Die stationären und transienten Modelle können auch gleichzeitig in einer Simulation verwendet werden.
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Simulation der stationären Strömung in einem Verdichter-Laufrad.
MFR (Multiple Frames of Reference) Simulation der Strömungsverhältnisse in einer Turbinenstufe. Mit freundlicher Genehmigung von ALSTOM Power UK Ltd, UK.
Transiente Rotor-Stator Wechselwirkung.
MPEG Animation (1.5 MB)
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