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Ab sofort steht Ihnen unsere aktuelle Version 12 der technologisch führenden CFD-Software
ANSYS CFX
zur Verfügung.
Wichtige Highlights von ANSYS CFX 12 umfassen:
Entwicklungsschwerpunkt dieser neuen Version ist darüber hinaus selbstverständlich wieder die kontinuierliche
Verbesserung der Effizienz der Software und die Weiterentwicklung der in
ANSYS CFX
verfügbaren physikalischen Modelle. Untenstehend finden Sie eine Auswahl an Neuerungen.
Allgemeines
Eine Auswahl allgemeiner Neuerungen in ANSYS CFX 12:
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Optimierungen im Löser ergeben einen allgemeinen
Geschwindigkeitszuwachs
von 10 bis 20%, in Einzelfällen
sogar bis zu 50%. In Parallelrechnungen wurde die Datenkompression zur Ausgabe von Zwischenergebnissen
parallelisiert, was insbesondere transiente Simulationen beschleunigt.
Die Partitionierung wurde überarbeitet, so dass sie deutlich schneller ist
und die par-Dateien deutlich kleiner sind; für Rotor-Stator-Simulationen ist eine neue Partitionierungsmethode
verfügbar, die deutlich weniger Überlapp erzeugt.
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Für nicht-newtonsche Materialien stehen weitere Viskositätsmodelle
und ein Finite-Slip-Modell an Wänden zur Verfügung.
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Neue Verbrennungsmodelle wurden eingeführt (Extended Coherent
Flame Model, Autoignition) und
bestehende verbessert (Burning Velocity Model mit "Turbulent Flame Speed Correlation" nach Bradley).
Die Verwendung von Realgasen in Verbrennungssimulationen ist jetzt möglich, und die Berechnungsdauer
mit Flamelet Library wurde drastisch gesenkt. Der Workflow zum Aufsetzen einer Verbrennungsberechnung
wurde verbessert.
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Dünne Wände (z.B. Lack- oder Kunststoffüberzüge) können jetzt durch zusätzliche Widerstände, z.B.
für den Wärmefluss, modelliert werden (Thin Regions Modeling).
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Die Turbulenzmodellierung wurde erweitert:
Curvature Correction ist jetzt für alle Zwei-Gleichungs-Modelle verfügbar, die Behandlung von
Wandrauheit wurde verbessert, insbesondere in Zusammenhang
mit dem Transitionsmodell. Das SAS-Modell wurde überarbeitet, und für LES-Simulationen stehen über
das Smagorinsky-Modell hinaus zwei
neue Subgrid-Scale-Modelle zur Verfügung (WALE und Dynamic Smagorinsky).
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ANSYS CFX-Post
wurde um weitere Darstellungsmöglichkeiten erweitert: In transienten Fällen können sich
Gitter und Topologien ändern, und der Vergleich zwischen
verschiedenen Fällen ist einfach möglich. Die Farbskalen (Color Maps) können frei definiert werden,
Iso-Clip-Objekte erlauben die flexible Auswahl zur Anzeige von Teilen
von Objekten. Zur Darstellung von Wirbelstrukturen stehen viele neue
Möglichkeiten zur Verfügung, wie das Q-Kriterium oder das λ2-Kriterium.
Der Chart-Viewer wurde überarbeitet und erlaubt auch Histogramme und Fouriertransformationen.
Integration in die Workbench 2.0
Mit dem Release von ANSYS 12 wurde die Workbench völlig neu erstellt. Sie bleibt das Bindeglied
aller einzelnen ANSYS-Programme, kann jetzt aber den Workflow schematisch darstellen, als Prozess
speichern und Lösungen parameterbasiert aktualisieren. Dies ist ein weiterer großer Schritt in
der Umsetzung unserer Vision des "Simulation Driven Product Development". Standardschnittstellen
zwischen den Programmen erlauben Multi-Physik-Anwendungen, z.B. jetzt auch mit ANSYS FLUENT.
Die ANSYS Meshing Technology bietet neue Möglichkeiten aus
GAMBIT und TGrid zur automatisierten Vernetzung mit Tetraedern/Prismen und Hexaedern/Prismen für alle
Workbench-Anwendungen.
Aufsetzen mehrerer Konfigurationen
Die neue Möglichkeit, mehrere Konfigurationen in einem CFX-Pre zu definieren (Multiple Configurations),
vereinfacht und automatisiert aufeinander aufbauende Simulationen.
Einfache Beispiele sind die Berechnung einer stationären Startlösung und der davon startenden transienten
Simulation, aufeinanderfolgende Simulationen mit verschiedenen Turbulenzmodellen, Parametervariationen
oder eine Gitterstudie mit verschiedenen Gittern mit oder ohne Interpolation der vorherigen Lösungen.
Die auf vorherigen Simulationen folgenden Konfigurationen werden anhand der definierten Bedingungen
ausgewählt und starten automatisch.
Es ist sogar möglich, komplexe Gitterbewegungen mit Mesh Deformation und, in Abhängigkeit von Position
und Gitterqualität, Neuvernetzung z.B. über ICEM CFD-Replay-Skripte in einem CFX-Pre aufzusetzen, wobei
sich auch die Topologie verändern darf (Schließen eines Einlasses oder eines Spaltes). Hierzu können
Bedingungen für das Beenden einer Konfiguration (Interrupt Control) und die Auswahl der nächsten Konfiguration
(Activation Control) sehr flexibel definiert werden.
Alle Konfigurationen können gemeinsam in ANSYS CFX-Post geöffnet werden, so dass ein einfacher Zugriff
auf die verschiedenen Simulationen und der direkte Vergleich einzelner Konfigurationen möglich ist.
Anpassung des ANSYS CFX-Pre GUIs
Die Oberfläche von ANSYS CFX-Pre kann jetzt angepasst werden. Über eigene Dialogfenster können z.B.
Eingabemöglichkeiten
für Daten in anwendungstypischer Terminologie erstellt werden; diese Daten können dann verarbeitet und
für die automatisierte Definition von CEL-Ausdrücken, Randbedingungen, Modellen usw. verwendet werden.
Modelle und Einstellungen können ausgeblendet werden, z.B. um dem Nutzer nur eine sinnvolle Vorauswahl
zu zeigen.
Immersed Solid-Modell
Das neu eingeführte Immersed Solid-Modell stellt eine Alternative zur Gitterverformung dar. Bei der
Immersed Solid-Methode wird dem Fluid-Gitter ein Festkörper-Gitter überlagert, wobei das Fluid-Gitter die
Konturen des Festkörpers nicht abbilden muss. Das Fluid-Gitter wird i.a. nicht verformt, so dass die
Gitterqualität erhalten bleibt. Durch eine
Volumenkraft wird die Strömungsgeschwindigkeit des Fluids auf die Geschwindigkeit des Festkörpers gezwungen.
Hierbei kann der Festkörper ruhen, aber auch Drehung und Translationsbewegung und deren Überlagerung sind
möglich, und die Berechnung der Bewegung des Festkörpers aufgrund der Umströmung ist mit dem
Starrkörper-Löser möglich.
Starrkörper-Löser
Der neue Starrkörper-Löser erlaubt die Simulation von Fluid-Starrkörper-Interaktion ohne externen
Löser oder aufwändige CEL-Strukturen. Es können bis zu 6 Freiheitsgrade gelöst werden (3 Translations-,
3 Rotationsfreiheitsgrade), Zwangsbedingungen können die Bewegung einschränken, und externe Kräfte (Federn, Schwerkraft)
und Drehmomente können hinzugefügt werden. Der Starrkörper-Löser kann mit
Gitterverformung und mit dem neuen Immersed Solid-Modell benutzt werden. Für die zeitliche Integration
steht neben First Order Backward Euler mit Euler-Winkeln auch der Simo-Wong-Algorithmus, ein implizites
Verfahren zweiter Ordnung mit Quaternionen, zur Verfügung. Einfache Beispiele sind schwimmende Körper,
Kugelventile oder Durchflussmesser mit Turbine oder Schwebekörper.
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