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Unter dem Begriff der Elektrokinetik sind Effekte zusammengefasst, bei denen ein äußeres elektrisches Feld auf Ladungen in der Flüssigkeit wirkt oder Ladungen in der Flüssigkeit
ein makroskopisches elektrisches Feld erzeugen. Beispiele sind Elektroosmose, Elektrophorese, Dielektrophorese, Elektrorotation, dielektrische Dispersion oder Strömungsstrom.
Bei der Elektroosmose führen Ladungen in den Wänden zu einer Ladungsdoppelschicht in der wandnahen Flüssigkeit. Ein externes elektrisches Feld führt dadurch zu einer Bewegung der
Flüssigkeit. Damit kann ein nahezu konstantes Strömungsprofil über den gesamten Querschnitt erzielt werden.
Bei der Elektrophorese wirkt das elektrische Feld auf die Ionen in einer Flüssigkeit und bewegt diese relativ zu der Pufferflüssigkeit. Dabei werden die geladenen Teilchen
getrennt und können so detektiert werden.
Die CFX-Software ist sehr flexibel und kann auf einfache Weise an verschiedene Modelle der Elektrokinetik angepasst werden. Das Bild rechts zeigt die Trennung
(Iso-Electric Focusing, IEF) von Glutaminsäure und Histidin in Wasser von der Ausgangskonzentration 15 mmol/l in einer 10 mm langen Säule bei einem Strom von 5 A/m².
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Trennung von Glutaminsäure und Histidin in Wasser durch Elektrophorese (IEF). Links ist die Glutamin- konzentration dargestellt, rechts der pH-Wert und die Konzentrationsverteilung
von Glutamin und Histidin zu verschiedenen Zeitpunkten.
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