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MSG-Schweißen
Im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojekts
ChopArc
wurde CFX-5 zur Simulation eines Lichtbogen-Schweißverfahrens erweitert (siehe auch
Entwicklung
).
Neben Oberflächenspannung und Schmelzen/Erstarren war die Implementierung von magneto-hydrodynamischen Effekten für die Lichtbogen- und Kurzschlussphase ein Kernpunkt.
Die Kurzschlussphase wurde als Zwei-Phasen-Strömung Kupfer/Argon mit freier Oberfläche und Oberflächenspannung, mit Schmelzen/Erstarren des Kupfers in einem Temperaturbereich um den Schmelzpunkt und mit Elektromagnetik mit
angelegter Spannung bzw. aufgeprägtem Strom und Berechnung von elektrischem Potential, Magnetfeld, Lorentzkraft, Widerstandserwärmung simuliert.
In der Lichtbogenphase wird ebenfalls die Elektromagnetik mit angelegter Spannung bzw. aufgeprägtem Strom, Berechnung von elektrischem Potential, Magnetfeld, Lorentzkraft und Widerstandserwärmung gelöst. Hierbei sind die
Materialeigenschaften, insbesondere die elektrische Leitfähigkeit, über den auftretenden Temperaturbereich von 300 bis 20.000 K sehr variabel, die räumlichen Gradienten sehr hoch.
Die Widerstandserwärmung ist der wesentliche Erwärmungsmechanismus der Lichtbogensäule, wesentlicher Kühlmechanismus ist die Strahlung. Die Lorentzkraft führt zu einer Verkleinerung der Säulenvolumens und damit zu einer
Erhöhung von Geschwindigkeit und Druck in der Säulenachse. Die Bilder rechts zeigen Simulationen mit und ohne Lorentzkraft: Die maximalen Geschwindigkeiten sind 114 m/s mit Lorentzkraft und 12 m/s ohne.
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Stromdichte, Magnetfeld und Lorentzkraft im Kurzschluss
Lichtbogensimulation bei 255 A mit (oben) und ohne (unten) Lorentzkraft
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